Ehrlich - Konsequent - Bewährt

Ehrlich – Konsequent – Bewährt

Dafür kämpfen wir


FINANZEN - Auch die nächste Generation muss finanziell handlungsfähig bleiben!

Der Kreuzlinger Souverän hat zwei grosse Projekte in dieser Legislaturperiode an der Urne bewilligt. Das Stadthaus mit Tiefgarage und die Neugestaltung der Festwiese mit 44.5 Mio. Franken, sowie die Sanierung und der Ausbau des Familienbads Egelsee. Hier beläuft sich der Anteil der Stadt auf rund 26.3 Mio. Franken.

Im Finanzplan 2019 bis 2022 sind weitere, hohe Ausgaben geplant. Darunter fallen Investitionen in unsere Gemeindestrassen von 25.7 Mio. Franken an. Das Parkhaus im Areal Hafenbahnhof und das Kulturzentrum Schiesser schlagen mit 12.1 Mio. bzw. 10.1 Mio. Franken zu buche.

Gemäss Planung sind bis 2022 Nettoinvestitionen von etwa 151 Mio. Franken geplant.

Dies würde einem Nettoverschuldungsanteil von 203% entprechen.

Die Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren empfiehlt einen Richtwert von maximal 150%.

Für die SVP ist es das vorrangige Ziel, in der nächsten Legislatur den Nettoverschuldungsanteil nicht über den Richtwert von 150% anwachsen zu lassen.

Wird dieses Ziel nicht erreicht, hinterlassen wir der nächsten Generation zu hohe Schulden. Dieser würde, ausser dem Abbau der Schulden, jeglicher Handlungsspielraum genommen.

Dies kann nicht das Ziel der aktuellen Politik sein. 


GEWERBE - Wir brauchen auch Arbeitsplätze und Gewerbe, Ausgaben für Sport und Kultur werden von diesen mitfinanziert!

Sport und Kultur spielen in der Stadt eine grosse Rolle. Die SVP ist jedoch der Meinung, dass die Stadt Kreuzlingen auch als Standort für Industrie und Gewerbe wieder attraktiver werden muss.

Wir stehen dem stetigen Abfluss von Betrieben und deren Arbeitsplätzen kritisch gegenüber. Die Landreserven in Kreuzlingen, gerade für Industrie und Gewerbe, sind klein, dies ist uns bewusst.

Das Schiesser-Areal könnte aber auch als Gewerbepark genutzt werden. Bestehende Zonen für Industrie und Gewerbe sind unbedingt zu erhalten.

Das von der Stadt gekaufte «Spiegel Areal» an der Nationalstrasse, Kaufpreis rund CHF 1000.00 pro Quadratmeter, eignet sich nach Ansicht der SVP nicht als Lager für die Technischen Betriebe. Auch hier sehen wir eher eine Gewerbe oder Wohn- und Gewerbenutzung.

Die Stadtverwaltung hat ansiedlungswillige Betriebe konsequent beim der Suche nach allfälligen Landflächen zu unterstützen. Langfristig können wir uns eine Gewerbezone an der Autobahnausfahrt Süd durchaus vorstellen.


RAUMPLANUNG - Verdichten ja - aber mit Augenmass!

Das Schweizervolk, wie auch die Stimmbevölkerung des Kantons, haben sich positiv zu einer neuen Raumplanung geäussert. Ziel ist es, eine weitere Ausbreitung in der Fläche zu vermeiden. Eine Verdichtung in der Stadt wird dabei angestrebt. Die SVP ist für eine Verdichtung mit Augenmass.

Nach unserer Auffassung ist auf eine Mindestnutzung zu verzichten. Es schadet nicht, wenn teilweise einige Parzellen nicht die volle Ausnützung gemäss Baureglement aufweisen.

Eine Grünflächenziffer ist, dort wo es möglich ist, anzustreben. Bei ganz kleinen Bauparzellen sollte, wenn es gut begründete Argumente dafür gibt, auf eine Grünflächenziffer verzichtet werden können.

Wir begrüssen ausdrücklich eine Zone für höhere Häuser in der Zentrums-Zone, im Wolfacker sowie in der Industriezone „Sonnenwiesenstrasse“ . Hier ist anzumerken, dass gemäss geplanter Revision der Ortsplanung höhere Häuser eine maximale Höhe von 30 Metern und ein Hochhaus eine maximale Höhe von 40 Metern aufweist. Das bereits bestehende Hochhaus an der Hauptstrasse/Freiestrasse weist eine Höhe von rund 60 Metern auf. Befürchtungen das Kreuzlingen ein «Dubai am Bodensee» werden könnte erachten wir als unbegründet. Wichtig ist jedoch das zwischen den Gebäuden ausreichende Grünflächen geschaffen werden.

Geplante Parkhäuser wie z.B am Hafenbahnhof oder im Gebiet Klein-Venedig machen nur Sinn wenn diese auch wirtschaftlich einen Gewinn abwerfen.


Boulevard - Ohne Volksabstimmung keine Ruhe am Boulevard!

Der Kreuzlinger-Souverän hat im Jahr 2009 mit 60% Ja stimmen einem Kredit von 3.85 Mio. zugestimmt. Die Erwartungen der Stadtregierung und der Bevölkerung war gross, dass der zukünftige Boulevard zu einem Bijou ausgebaut wird. Nun sind wir schon im Jahr 2019 angelangt und es ist immer noch ein Trauerspiel mit vielen  Darstellern, zum Bsp. das Initiativ Komitee für einen Autofreien Boulevard, die Stadtregierung, der runde Tisch und seit neuestem der Gewerbeverband mit einer eigenen Lösung. Im Jahr 2018 hat man gesehen dass alle diese Gruppierungen nicht auf einen Nenner kommen. 

Das Parade Beispiel für dieses Versagen von all den Mitwirkenden Personen und Gruppierungen sind in der wiederholten Verkehrs-Signalisation gegipfelt.

Für uns von der SVP Kreuzlingen ist es unumgänglich dass der Kreuzlinger Steuerzahler in einer Volksabstimmung gefragt wird wie es weiter gehen soll auf dem auf dem Boulevard. 


Verkehr - Ohne Umfahrung - Keine Entlastung!

Kreuzlingen befindet sich am Puls der stärksten befahrenen Strasse des Kantons. Der Verkehr auf der Seelinie wird sich auch in Zukunft nicht wirklich verringern. Zwar werden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor von der Strasse verschwinden, die Quantität der Fahrzeuge bleibt aber gleich oder steigt sogar. Auch bei Sperrungen oder Ampelbetrieb von Strassen verlagert sich der Verkehr merklich auf andere Strassen. Dies führt zu Staubildung. Eine zweckmässige Alternative gibt es nicht. Es ist unsinnig den Verkehr innerhalb der Stadt auf andere Strassen zu verlagern. Eine Verkehrsentlastung wird nur erzielt, wenn der Verkehr grossräumig um die Stadt geleitet wird.

Eine Umfahrung ist deshalb die einzig sinnvolle Lösung und somit unumgänglich!